Neues aus der Anstalt:
 

 

Der bundesweite Fachkräftemangel ist nun auch in Homburg angekommen!

Wie von unserer Betriebsgruppe schon seit Jahren angemahnt, hat unser Klinikvorstand bei seinem Masterplan Neubauten den dazu dringend notwendigen Masterplan Personalgewinnung und Personalbindung sträflich vernachlässigt. Dies schlägt  nun, bei ständig steigenden Fallzahlen massiv zu Buche. Immer mehr Überllastungssituationen, immer höhere Krankenstände in Pflege und Medizin, immer mehr Patientengefährdende Zustände in den Kliniken.

Unsere Patientenversorgung steht vor dem Kollaps.

Erst jetzt versucht man, aus der vorhersehbaren Not heraus, über bundesweite Stellenanzeigen Personal zu finden. Bei dem derzeit in Deutschland tobenden "War for Talents" in Pflege und Medizin, ein schwieriges wenn nicht sogar aussichtsloses Unterfangen.

 

Deswegen Kolleginnen und Kollegen, unser Appell an euch:

 

- Zeigt Gefährdungs,- und Überlastungssituationen an um euch selbst zu schützen! (eine Kopie immer an den Personalrat)

- Wehrt euch, und lernt auch mal Nein zu sagen! (z.Bsp. Holen aus dem Frei) Auch eure Belastungsgrenze ist irgendwann erreicht und dann nützt ihr euren Kolleginen auch nichts mehr.

- Schließt euch unserer bundesweiten Kampagne " Der Druck muß raus" an. Gemeinsam können wir viel erreichen, denn nie waren wir so wertvoll wie heute.

 

Admin, 25.08.2011

 

 

 

Zustände kaum noch zu verantworten



Alltag in Krankenhäusern: Wie Streichungen von Pflegestellen Patienten gefährden. Ein Gespräch mit Prof. Michael Isfort

Prof. Michael Isfort ist Abteilungsleiter am Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. in Köln und untersucht seit zehn Jahren die Pflegequalität in hiesigen Kliniken.

Sie untersuchen die Pflegequalität in deutschen Krankenhäusern und befragen Pflegekräfte über ihren Arbeitsalltag. Sind die Patienten durch Personalmangel gefährdet?

Die Situation ist problematisch. In den zurückliegenden Jahren gab es einen erheblichen Abbau von Pflegekräften – das geht zu Lasten der Qualität. In den vergangenen 15 Jahren wurden fast 15 Prozent des Personals eingespart. Jede siebte Pflegekraft fehlt. Zugleich gilt es, über eine Million mehr Menschen in Krankenhäusern zu versorgen. Im gleichen Zeitraum hat man 25 Prozent mehr Ärzte eingestellt. Das war zwar sinnvoll und nötig, weil deren Arbeitsbedingungen europäischen Standards angepaßt werden mußten. Trotzdem entstand eine Schieflage. Immer weniger Pflegepersonal muß immer mehr Aufgaben übernehmen. Es gibt mehr ärztliche Anordnungen als zuvor, mehr Diagnostik und Therapie. Der Mangel an Pflegekräften wirkt sich mitunter so aus: Eine Patientin klingelt, es kommt aber erst mal niemand; die Pfleger sind woanders beschäftigt. Ein Patient wurde auf die Toilette begleitet, muß aber dort lange sitzen, weil ihm niemand zurück ins Bett helfen kann. Pflegekräfte berichten, daß sie nach einer Operation Patienten nur unzureichend helfen können, wieder auf die Beine zu kommen. Bei der Körperpflege müssen sie Unterstützungsleistungen reduzieren.

Welche Folgen kann all das im Ernstfall für die Patienten haben?

Erhebliche Beeinträchtigungen sind nicht auszuschließen: Sie können an Ernährungsmangel leiden, weil ihnen keiner ausdauernd beim Essen helfen kann. Sie müssen Krankheitsfolgen ertragen, weil sie nach einer Operation nicht ausreichend trainiert werden können und wund-gelegen sind.

Wie stark ist die Situation eskaliert?

Die Folgen unterscheiden sich in den Krankenhäusern und auf einzelnen Stationen. Mancherorts gibt es noch gut besetzte Stationen; anderswo sind die Zustände kaum noch zu verantworten. Das hat sich schleichend entwickelt. Die derzeitige Situation hat mich, als gelernten Krankenpfleger, selbst sehr schockiert. Die Kliniken haben sich zu sehr der medizinischen Situation zugewendet; die Pflege wurde darüber vernachlässigt. Durch Ärzte wird das Geld in den Krankenhäusern verdient. Es geht um das Prinzip der Wirtschaftlichkeit: Man ist bemüht, möglichst viele Patienten zu behandeln, um möglichst viel abzurechnen.

Wie reagieren die Verantwortlichen, wenn Sie sie mit Ihren Forschungsergebnissen konfrontieren?

Pflegedienstleitungen der Kliniken sind unserer Ansicht: »Was ihr Wissenschaftler beobachtet, stimmt, aber wir haben kein Budget, um mehr Leute einzustellen.« Die Krankenkassen als Kostenträger, die Bundesregierung und die politischen Parteien nehmen die Angelegenheit dagegen nicht so ernst, wie es angebracht wäre. Bei der Verteilung in den Krankenhäusern wird die Pflege nicht als eine der höchsten Prioritäten gewertet. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß nach den Ergebnissen einer Studie, die wir 2010 publiziert haben, erstaunlich wenig passiert ist. Die Qualität der pflegerischen Versorgung müßte in den einzelnen Kliniken untersucht werden, um eine Verbesserung einzuleiten – dazu gibt es aber keine Verpflichtung. Krankenhausbetreiber gehen davon aus, allein entscheiden zu können, mit welcher Personalstärke sie welche Aufgaben erledigen. Obgleich die Gewerkschaft ver.di, Fachorganisationen und Wissenschaft immer wieder einen Personalschlüssel fordern, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen.

Haben die geschilderten Mißstände mit der Privatisierung von Krankenhäusern zu tun?

Das wüßte ich selber gern, aber es gibt keine empirischen Beweise. Wir wissen nicht, ob es in privaten Kliniken per se schlechter läuft als in öffentlichen oder gemeinnützigen. Insgesamt hat sich der Gesundheitssektor als Markt entwickelt. Seit verstärkt die Privatisierung von Krankenhäusern betrieben wird, ist das Interesse bemerkbar, sie in die Wirtschaftlichkeit zu bringen. Die Pflege hat man dabei einseitig als Kostenfaktor identifiziert. Die Frage ist aber: Kann man Erkrankung und Pflegebedürftigkeit als Markt ansehen, mit dem Geld zu verdienen ist – oder ist Pflege eine Leistung, die allen zukommen sollte?

Das Interview führte Gitta Düperthal.

Es erschien am 19.08.2011 in der Online-Ausgabe der Tageszeitung "junge Welt": http://www.jungewelt.de/2011/08-19/048.phpj

 

 

 

 

 

 

Bericht aus der Sitzung  der Vertrauensleute vom 05.05.2011 am UK-Homburg

TOP 1 > Kampagne „Der Druck muß raus“

Vorrangige Frage war für uns (wenige), wie wir das Thema (mit geringstmöglicher man- or wifepower) breitflächig in den Betrieb transportieren können, um auch größtmögliche Rückmeldung erreichen zu können. Da wir derzeit keine Möglichkeit sehen, das persönlich und flächendeckend in alle unsere Betriebe zu transportieren haben wir uns entschieden einen Fragebogen (sprich Stimmungsbarometer) in alle  Betriebe unseres UKH zu verteilen! An dem letztendlichen Layout wird noch gearbeitet. Im Anhang findet ihr schon mal einen Vorentwurf. Überarbeitungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht, wir sind etwas in Zeitnot!
Wichtig ist, zum Einen zu erfahren was unsere Kolleginnen und Kollegen (in allen Arbeitsbereichen) in Sachen Arbeitsbedingungen bedrückt und ebenso für was, wie viele bereit sind, aktiv (sprich Arbeitskampf!!!) zu kämpfen!  Diskussionsanleitungen habt ihr schon bekommen, also diskutiert das Thema offen und ehrlich.
Klar ist, wenn wir nichts tun, werden wir weiter leiden (und unsere Patienten auch!)
Nie waren wir in einer besseren Position wie heute! Der bundesweite Kampf um qualifiziertes Fachpersonal (vor allem in der Pflege) ist entfacht. So werden zum Beispiel in Baden-Württemberg schon stellenweise 15.000 € Einstellungsprämie in Krankenhäusern angeboten! Aber eines ist doch klar, die gibt’s nicht für gute Arbeitsbedingungen, sondern für besonders Schlechte!!!
Wollen wir bessere Arbeitsbedingungen, müssen wir das selber in die Hand nehmen!
Wir und unsere Patienten haben keine Lobby! Wir sind einfach zu teuer!!!
Aber wir haben, (wenn wir das wollen) mächtig Macht! Stellt euch vor wir legen auch nur einen Tag unsere Arbeit nieder, ganz Deutschland wird aufschreien!!!
Wir werden gebraucht!!!
Also, wir brauchen die Rückmeldung, wieviele, für was bereit sind zu kämpfen!
Das bedeutet natürlich auch, daß unsere Gewerkschaft mehr Mitglieder braucht.
Denn aktiv kämpfen wird nur, wer auch gewerkschaftlich (z.Bsp. Lohnfortzahlung im Arbeitskampf) organisiert ist!
Das ver.di sich auf solch eine basisdemokratische Kampagne eingelassen hat, ist nicht zuletzt dem Drängen unserer Betriebsgruppe zu verdanken . Sie wird aber nur dann stattfinden, wenn sich genügend Beschäftigte finden, die bereit sind etwas an ihren unsäglichen Arbeitsbedingungen zu ändern!!!
Also gilt es jetzt rauszufinden, ob wir das mehrheitlich wollen!
Wir haben es in der Hand! Denn die Gewerkschaft sind letztendlich wir!

TOP 2 > Neuwahl des Beschäftigtenvertreters in den Aufsichtsrat des UK-Homburg

Ende Juni werden die Neuwahlen des Beschäftigtenvertreters in den Aufsichtsrat des UK-Homburg stattfinden. Einstimmig war man sich einig, daß wir einen Vertreter der ver.di Betriebsgruppe ins Rennen schicken wollen, Aber auch nur Einen!
Wir wollen doch alle unsere Chancen größtmöglich halten!
In diesem wichtigen Gremium werden die politischen Weichenstellungen für den Fortbestand unseres Klinikums getroffen.
Hier war man sich schnell einig, das es endlich einer bisher nie dagewesenen Transparenz bedarf . Es kann nicht sein, das sich Beschäftigtenvertreter wählen lassen, und dann nicht von den Geschehnissen in diesem Gremium berichten. Dies war leider bisher aber immer so!
Die (wenigen) Mitglieder dieser Vertrauensleutesitzung haben sich einstimmig auf meine Wenigkeit, den Kollegen Frank Klein, als möglichen Kandidaten geeinigt.
Sollte es weitere Vorschläge geben, wollen wir diese, in einem basisdemokratischen Verfahren, in unserer nächsten VL-Sitzung am 25.05.2011, 15:30 Uhr, Sitzungssaal des Personalrates abstimmen.
Ich für meine Person verspreche,  sollte ich eure mehrheitliche Zustimmung zur Kandidatur erfahren, größtmögliche Transparenz in alle Richtungen!
Einerseits müssen die Belange unserer Beschäftigten glaubhaft und ehrlich in dieses Gremium transportiert werden, andererseits müssen die Entscheidungen in diesem Gremium auch ehrlich an die Beschäftigten weitergegeben werden!
Dafür stehe ich ein!
 

Wer kämpft kann verlieren,
Wer nicht kämpft hat schon verloren!

Mit kollegialen Grüßen, Frank Klein für die Betriebsgruppe ver.di am UK-Homburg

Admin, 10.05.2011 

 

 

 

Rückwirkender Anspruch für nicht gemachte Pausen in Diensten wo alleine gearbeitet und zur Pause nicht abgelöst wurde !

Seit Oktober 2010 warten immer noch alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen auf die rückwirkende Gutschrift ihrer in Abzug gebrachten aber nicht genommenen Pausenzeiten. (Zeitraum Mai 2008 bis September 2010). Immer wieder wurden wir von Seiten der Personalabteilung mit dem Argument des großen Arbeitsumfanges vertröstet. Aber ist das unsere Schuld? Würde man dieses Argument auch bei uns als Begründung für mindere Arbeitsleistung durchgehen lassen? Nein!

Im März nun wurde uns von unserem Personalchef Hr. Beyer  versprochen bis Ende April Ergebnisse zu liefern und den Kolleginnen und Kollegen ihre schon geleistete Arbeit auch endlich in Anrechnung zu bringen!

Warten wir noch etwas , und hoffen, nicht doch noch rechtliche Schritte einleiten zu müssen!

Wie lautet doch das Leitbild unserer Klinik?

"Wir behandeln andere so, wie wir selbst behandelt werden wollen"

 

Admin, 14.04.2011

 

Informationen zur Delegation ärztlicher Tätigkeiten an das Pflegefachpersonal unter besonderer Berücksichtigung zivilrechtlicher, versicherungsrechtlicher,arbeitsrechtlicher und sozialrechtlicher Aspekte hier klicken

Admin, 16.04.2011

 

 

Ergebnis der Umfrage zur aktuellen Tarifrunde durch die ver.di-Betriebsgruppe am Universitätsklinikum Homburg/Saar 

Welcher Tarifabschluss würde dir am ehesten für unser Klinikum zusagen?

 

Tarifabschluss in der Tarifgemeinschaft der Länder > 8%

 

Tarifabschluss in der Tarifgemeinschaft der Länder, auch mit besagter Öffnungsklausel (sprich Nullrunde) > 1%

 

Tarifabschluss in einem Branchentarifvertrag Universitätsklinika, z. Bsp. mit den Universitätsklinika Baden-Württemberg > 87%

 

Haustarifvertrag > 1,5%

 

Mir egal > 0%

 

Keine Angabe > 2,5%

 

Wärst du bereit für deine Forderungen einzustehen?

 

Ja > 79,5%

 

Nein > 4%

 

Weiß noch nicht > 16,5%

 

Keine Angabe > 0%

 

Wenn Tarifauseinandersetzung, dann auch mit Streik als letztes Druckmittel?

 

Ja > 91,5%

 

Nein > 5%

 

Keine Angabe > 3,5%

 

Wie empfindest du darüber, das Personal an kommunalen Krankenhäusern mehr verdient als du ?

 

Empfinde ich als gerecht > 2%

 

Empfinde ich als ungerecht > 85%

 

Wusste ich gar nicht > 9%

 

Keine Angabe > 4%

 

Könntest du dir vorstellen auch andere Kolleginnen und Kollegen für das durchsetzen unserer Ziele zu gewinnen?

 

Ja > 57%

 

Nein > 9%

 

Weiß nicht > 31%

 

Keine Angabe > 3%

 

Was sollte deiner Meinung nach in einem neuen Tarifvertrag fixiert werden?

 

Altersteilzeit, Gleichwertige Behandlung von Teilzeitbeschäftigten bezüglich Mehrarbeit (Überstunden), Tariflich festgelegete Zulagen bei freiwilligem Kommen aus dem Frei, festgelegte Eingruppierungs- und Tätigkeitsmerkmale für die einzelnen Berufsgruppen,

 

Wie empfindest du die derzeitigen Arbeitsbedingungen am UKH?

 

Sie sind

 

Besser geworden> 1%

 

Schlechter geworden > 81%

 

Gleich geblieben > 15%

 

Keine Angabe > 3%

 

Wie beurteilst du momentan das Betriebsklima?

 

Das Betriebsklima hat sich  

 

Verbessert > 1%

 

Verschlechtert > 75%

 

Nicht verändert > 21%

 

Keine Angabe > 3%

 

Wie beurteilst du das Engagement unseres Klinikvorstandes in den tarifverhandlungen für uns?

 

Unser Vorstand

 

Macht was er kann für uns > 8%

 

Könnte sich mehr einsetzen für uns > 85%

 

Keine Angabe > 7%

 

Kannst du dir vorstellen unsere ver.di-Betriebsgruppe dauerhaft zu unterstützen?

 

Ja > 49%

 

Nein > 8%

 

Weiß nicht > 38,5%

 

Keine Angabe > 4,5%

 

Fazit:

Bei dieser unserer Befragung ist deutlich geworden, daß unsere Kolleginnen und Kollegen zu 87% einen Branchentarifvertrag Uniklinika wünschen, in dem dann auch die Krankenhausspezifischen Belange entsprechend Berücksichtigung finden. Überraschend groß (91%) fiel auch die Bereitschaft aus sich für eine solche Lösung aktiv, bis hin zum Streik, einzubringen! Erschreckend letztendlich auch die Einschätzung unserer Arbeitsbedingungen!

Es macht ja auch tatsächlich mehr Sinn, mit denjenigen Tarifverhandlungen zu führen, die auch für unsere Löhne und Gehälter zuständig sind. Im Falle der Uniklinika sind dies nun mal eben nicht die Länder sondern die Uniklinika selbst.

Wenn wir dieses Ziel wirklich erreichen wollen werden wir wohl mächtig Druck machen müssen! Und, wir können das!!! Es ist kaum damit zu rechnen das sich unser Arbeitgeber aus freien Stücken heraus in solche Verhandlungen begeben wird. Auch müsste der Aufsichtsrat einem solchen Modell zustimmen. das heißt, hier muß auch politischer Druck in der Öffentlichkeit erzeugt werden.

Ob die, durch den Klinikvorstand, vielzitierte gegenseitige Wertschätzung sowie unser Leitbild in den kommenden Tarifverhandlungen auch gelebt werden bleibt abzuwarten.

Parallel zu den laufenden Tarifverhandlungen mit der TDL, wird es also Sondierungsgespräche hinsichtlich eines Branchentarifvertrages geben. Sind wir mal gespannt auf die Ergebnisse!

Wir werden euch zeitnah unterrichten.

Unser Appell an alle Nichtmitglieder: Organisiert und solidarisiert euch! Wenn wir uns nicht für uns und unsere Patienten einsetzen, wer dann???

Admin, 28.01.2011

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zu dem Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 11.12.2010:

"Richter verurteilen Universitätsklinikum des Saarlandes."

"Klare Worte im Streit um Kompetenzen der Pflegedienstleitungen- Zweifel an Ordnungsgemäßer Wahl des Pflegedirektors."

Admin, 13.12.2010  

 

 

 

 

 

Neue Dienstvereinbarung :  

„Pausen im Nachtdienst, bzw. in Diensten wo alleine gearbeitet und zur Pause nicht abgelöst wird !“

Zum 01.09.2010 hat der Personalrat mit unserem Arbeitgeber jetzt endlich eine gültige Dienstvereinbarung zu diesem leidigen Thema abschließen können. Diese beinhaltet im Grundsatz die Inhalte der bisher gültigen Dienstvereinbarung und folgende Aussagen: Grundsätzlich sind Pausen durch Ablösung zu ermöglichen. In Bereichen, in denen alleine gearbeitet wird und dies nicht möglich ist, ist die Pause nicht auf die Arbeitszeit anzurechnen. 

Das heißt für alle Kolleginnen und Kollegen, die während einer Schicht als alleinige Vollkraft eine Station versorgen und nicht zur Pause abgelöst werden, dass die Pausenzeit nicht in Abzug gebracht wird.

Alle die diesen Anspruch schon vorher geltend gemacht haben, können sich die entsprechenden Zeiten ( nach offizieller Bekanntmachung der Dienstvereinbarung ) rückwirkend ab dem Tage der ersten Geltendmachung einfordern und gutschreiben lassen.

Da unserer Meinung nach aber alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen diesen Anspruch haben ( da die alte entsprechende Dienstvereinbarung weiterhin Gültigkeit hatte ), hoffen wir das die Personalabteilung so fair ist und jeden Betroffenem zu seinem Recht kommen lässt. 

 

Jetzt heißt es für unsere Vorgesetzten: Unser Leitbild leben!

Admin, 01.09.2010

 

 

  

Neu: Monatliche Vertrauensleutetreffen ! 

 

Ab September treffen sich die ver.di – Vertrauensleute jeden 1. Dienstag im Monat zu einem informellen Austausch. Die Treffen finden um 16:00 Uhr im Hörsaal der Anatomie statt. Hierzu eingeladen sind auch alle interessierten Mitglieder aber auch Nichtmitglieder. Das heißt unser erstes Treffen findet am Dienstag den 07.09.2010 statt.  

 

Diese Treffen sollen zu einem stetigen und besseren Informationsaustausch beitragen, aber auch zur Entwicklung gemeinsamer Strategien und Aktionen zu wichtigen Themen, so z.Bsp. die Gestaltung der kommenden Tarifrunde zum Jahreswechsel, Mein Frei gehört mir, etc.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen diese Chance sich mit einzubringen und zu informieren nutzen würden!

Ihr seid alle herzlichst eingeladen.

Denn:

Wer kämpft, kann verlieren,

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!   

Admin, 01.09.2010

 

 

 

 

Bestellung des Pflegedirektors am Universitätsklinikum Homburg wirft Fragen auf

 
Saarbrücken. Nach Ansicht des saarländischen ver.di-Landesbezirksleiters Alfred Staudt hat das Universitätsklinikum in Homburg keinen rechtmäßigen Pflegedirektor mehr. Dies ist für die ca. 2.300 Pflegekräfte in Homburg „peinlich und mehr als be­dauerlich“.

Wie Staudt mitteilt, würde nach Satzung des Universitätsklinikums des Saarlandes entsprechend den Bestimmungen des Hochschulmedizinreformgesetzes und auch nach der Geschäftsordnung der Konferenz der Pflegekräfte der Pflegedirektor durch die Konferenz der leitenden Pflegekräfte gewählt werden. Dies war in Homburg aber nicht der Fall. Der erneute Bestellung des Pflegedirektors Paul Staut ist illegal und ein „beschämendes Beispiel für ein unterentwickeltes Demokratieverständnis“, be­tonte auch der für das Gesundheitswesen zuständige Landesbezirksfachbereichs­leiter Thomas Müller. 

Die Amtszeit des Pflegedirektors endete am 30.04.2010. „Seitdem bewegen wir uns an der Uniklinik in Hinsicht der Funktion des Pflegedirektors im rechtsfreien Raum“. ver.di zeige keinerlei Verständnis dafür, dass die demokratischen Spielregeln nicht eingehalten würden und fordert die umgehende Einberufung einer Konferenz der leitenden Pflegekräfte, damit der Pflegedirektor korrekt bestellt werden könne. 

 

Anlage:

Brief an Herrn Minister Dr. Hartmann in gleicher Angelegenheit

Landtagssitzung zu diesem Thema

 

Admin, 31.05.2010 

 

 

 

Ergebnis der ver.di- Vertrauensleutewahlen 2010 am Universitätsklinikum Homburg/Saar

 

Vertrauensleutesprecher: Reiner Jung, Personalrat

 

Bereich Dez. I u. II

VL-Leitung: Steffen Bochtan

 

Calcagno, Rosina

Kutscher, Stefan

 

Bereich Dez. III 

VL-Leitung: Kerstin Seger

 

Schwarz, Michaela

Möcke, Gregor

 

Bereich Dez. IV 

VL-Leitung: Latz, Max

 

Schild, Wolfgang

Maas, Martin

Stock, Josef

Schütze, Cindy

Borgio, Tino

Müller, Hagen

Ritter, Wolfgang

Lang, Winfried

 

Bereich Innere Medizin 

VL-Leitung: Siegler, Birgit IM- V

 

Boger, Christian IM- V

Nau, Wolfgang IM- V

Simon, Patricia IM- V

Raber, Toni IM- IV

Awiszius, Regina IM- III

Treitz, Saskia IM- I

Schäfer, Christian IM- I

 

Bereich Anästhesie 

VL- Leitung: Matheis, Charlotte

 

Salamon, Jürgen

Turco, Ottorino

Brennecke, Martina

Brennecke, Andreas

Zimenga, Markus

 

Bereich Chirurgie 

VL-Leitung: Schreiner, Ute

 

Reimer- Jahr, Susanne

Rauber, Helene

Becker, Herbert

Alt, Brian

Murer, Frank

Jakob, Peter

Jäger, Norbert

Schillo, Mathias

Kettering, Johannes

Henkes, Markus

Schuck, Uta

Schindler, Ute

Ballbach, Albert

Schweickert, Martina

Usner, Klaus

Jung, Alexander

Bettinger, Jutta

Mariutio, Diana

Mang, Willi

Caster, Christine

 

 

Bereich Neurozentrum 

VL- Leitung: Klein, Frank

 

Nalepa, Norbert

Mayer, Sabine

Noll- Hussong, Rolf

Kugler, Hans- Jürgen

Theis, Dominik

Weiland, Jörg

Kowalski, Bernd

Bähr, Andreas

Jung, Thorsten

 

Bereich HNO und Urologie 

VL- Leitung: Lang, Thomas

 

Hugo, Stefanie

Petri, Manuela

Mehler, Bianca

Lehmann, Dirk

Pelvay, Otto

 

 

Bereich Frauen- und Kinderklinik 

VL- Leitung: Sieger, Eva

 

Klehr, Rosi

Reiter- Weibel, Brigitte

Fischer, Daniela

 

Bereich Radiologie 

Brill, Michael

Winkler, Frank

Wessel, Bruno

 

Bereich ZIK 

Heidemann, Marco

Arnold, Marco

 

Bereich Auszubildende Schulzentrum 

VL- Leitung: Schwerdthöfer, Melanie

 

Steimer, Angela

Poß, Lisa- Maureen

Hofer, Dorothe

Hoffmann, Steven

Roth, Samira

Ecker, Vanessa

Rabung, Caroline

Busch- Geertsema, Kerstin

Ulrich, Martin

König, Maximilian

Kannengieser, Britta

Abdabo, Chahinaz

Günther, Sascha

Merkel, Daniel

Lerbs, Sabrina

Dick, Lilly

Adams, Sabrina

 

 

 

mit kollegialen Grüßen  

Thomas Müller, Fachbereichsleiter                              Reiner Jung, Vertrauensleutesprecher

Warum brauchen wir Vertrauensleute?

Was sind Vertrauensleute?

Aufgaben der Vertrauensleute?

Admin, 18.03.2010

 

Aktuelles zum Thema:

Wegfall des Anspruches auf Zusatzurlaub bei Arbeit in ständiger Wechselschicht durch Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit.

Ein weiteres großes Ärgernis für alle die in ständiger Wechselschicht arbeiten besteht seit 2007!!! Unser Dienstplanprogramm Siedaplan erkennt die ständige Wechselschicht nicht mehr an, wenn die erforderlichen zu leistenden Nachtdienste durch Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit wegfallen. Dies ist nach der Protokollerklärung § 27 Abs.2 und 3, TVL jedoch nicht zulässig!Danach ist eine Unterbrechung der Voraussetzungen durch Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit unschädlich. Somit ist der Zusatzurlaub zu gewähren. Achtet bitte selbst darauf , denn Siedaplan kann das anscheinend nicht.Anbei ein Formular zur Geltendmachung eurer Ansprüche.

Admin, 19.12.2009

 

 

Aktuelles zum Thema:

Pausenanrechnung bei alleiniger Besetzung der Station: 

Ein grosses Ärgernis für uns alle besteht seit 2008 durch die Nichtanrechnung der Pausen auf die Arbeitszeit, bei alleiniger Besetzung der Station während des Nachtdienstes, oder aber auch an Wochenenden.

Um dieses Thema endlich zu klären,wird ver.di in Kürze zwei Musterprozesse bestreiten.

Bis zum endgültigen Urteil dieser Prozesse solltet ihr auf jeden Fall eure bisher angefallenen Einbußen beim Dezernat 1 geltend machen, da dies bei positivem Urteil rückwirkend gilt.

Einen entsprechenden Vordruck könnt ihr euch hier herunterladen.

 

Mit kollegialen Grüßen, eure ver.di Betriebsgruppe

Admin, 22.07.09

 

 

Der Personalrat ist immer nur so stark wie die Menge der Beschäftigten die hinter ihm stehen!

 

 

Hier unsere Vertreter im neuen Personalrat:

 1.Maas, Martin- Technik
 2.
Klein, Frank- Pflege
 3.
Latz,Max- Technik
 4.
Knobloch, Peter- Verwaltung
 5.
Jung, Reiner- Pflege
 6.
Murer, Frank- Pflege
 7.
Hugo, Stefanie- Pflege
 8.
Rauber, Helene- Pflege
 9.
Reimer-Jahr, Susanne- Pflege
10.
Schindler, Ute- Pflege
11.
Matheis, Charlotte- Pflege

.

 

Mitglied werden

wenn nicht jetzt, wann dann?

 

ver.di Betriebsgruppe an der Uniklinik Homburg | webmaster@verdikum-homburg.de

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