Krankenhauskampagne  2011 

Ich bin MEHR wert!

Gesundheitsschutz muß her! Eckpunkte für Gesundheitsschutzvertrag beschlossen. (hier Klicken)

 

 Belastung beenden! Schluss mit schlechter Ausbildung! (hier klicken)

 

 

Neues von der Kampagnenkonferenz in Kassel

hier klicken

 

Admin, 18.07.11

 

Krankenhauskampagne 2011

 

 

 Auszubildende von heute sind die Fachkräfte von morgen!



Der Druck muss raus, das meinen auch viele Auszubildende in den Kliniken. Vielerorts fanden Jugend- und Auszubildendenversammlungen oder Jugendbündnistreffen statt. Es geht um die Qualität der Ausbildung, die schrumpft nämlich kontinuierlich, wenn nicht sofort gegen gesteuert wird. Das Ergebnis der ver.di-Ausbildungsreport Pflege 2011 liegt vor: Unabhängig von der Trägerschaft gleichen sich die Ergebnisse in folgenden Schwerpunkten:

    Praxisanleitung - fehlt ganz  oder  ist unzureichend
    Stationshopping- kurzfristig und einseitig geänderte Einsatzpläne
    Praxisbegleitung- mangelhafte Verknüpfung der theoretischen und praktischen Ausbildung
    Leistungsdruck- Auszubildende als Vollkräfteersatz,  fehlende Übernahmeregelungen

Das Zusammenspiel von Fachkräftemangel und Arbeitsverdichtung mit daraus resultierendem Zeitmangel für als relevant erachtete Tätigkeiten führt dazu, dass die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten weiter steigt und die Ausbildungsqualität der Auszubildenden weiter sinkt.

ver.di setzt sich ein für eine Ausbildung mit hoher Qualität:  Um den Beruf im Krankenhaus, in der Psychiatrie oder in der Uniklinik viele Jahre bei geringstmöglichen psychischen und physischen Belastungen zum Wohle der Patientinnen und Patienten ausüben zu können, müssen die Auszubildenden eine optimale theoretische und praktische Ausbildung durchlaufen können.

 

Admin, 25.08.2011

 

Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

Viel wurde in den letzten Jahren über das Thema Überlastung in Krankenhäusern

gesprochen, sei es auf Station, im privaten Umfeld oder auf

gewerkschaftlichen Veranstaltungen. Alle Bereiche sind betroffen: von

der Pflege bis zur Hauswirtschaft.

Die einzige relevante Größe, die überhaupt noch berücksichtigt wird,

ist die betriebswirtschaftliche Kalkulation, sind Kennzahlen. Nimmt man

Bezug auf solche Kennzahlen, so sind die Krankenhausbeschäftigten in

Deutschland mittlerweile weltweit am »produktivsten«.

Ein Ende der Rationalisierungsmaßnahmen ist jedoch weit und breit

nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die aktuelle Gesundheitspolitik drosselt

unermüdlich die Mittel und induziert so die Streichung weiterer 50.000

Stellen bundesweit.

Wer in sich geht, fragt sich, wie lange dieser Druck noch auszuhalten sein wird

Bis zur Rente mit 67* sicherlich nicht! Fakt ist: Arbeit im Krankenhaus macht krank und belastet massiv das soziale Umfeld. Arbeitgeber und Politik kalkulieren die

hohe Identifikation der KollegInnen mit ihren Berufen bei ihrer »Zitronentaktik« bewusst mit ein. Das Motto lautet: Wenn wir nur genug Druck machen, kommt

garantiert noch Saft aus der schon lange ausgequetschten Zitrone.

Wir als GewerkschafterInnen sagen: Der Druck muss raus!

Es muss Schluss sein mit Überstunden, Mehrstunden, Holen aus dem Frei und Personalmangel. Wir müssen gemeinsam unsere Bedarfe formulieren und durchsetzen. Es wird garantiert keinen plötzlichen Sinneswandel innerhalb der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder im Gesundheitsministerium geben, der dazu führt, dass unserem Gerechtigkeitsempfinden Rechnung getragen wird. Auch noch so schön gestaltete Plakatwände werden dies nicht bewirken.

Wir sind keineswegs hilflos

Es ist möglich, einen Tarifvertrag zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zu erkämpfen. Es ist möglich, den Druck auf die Arbeitgeber zu einem Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuweiten. Was wir dazu brauchen, ist ein gemeinsamer Wille und ein hohes Maß an gewerkschaftlicher Handlungsfähigkeit.

Zuerst müssen wir uns darüber verständigen, welche der zahlreichen Probleme wir konkret angehen wollen. Anschließend sind tarifliche Forderungen aufzustellen, die effektiv darauf abzielen, eure Belastungen zu begrenzen. Grundvoraussetzung für jede Aussicht auf Erfolg zwischen möglichst vielen Mitgliedern mit gemeinsamen Zielen:

Von der Zuschauertribüne aus lassen sich noch so berechtigte Forderungen nicht durchsetzen. Das Prinzip »Wir schließen die Augen und sehen dann, was passiert« hat endgültig ausgedient. Dieses Thema wird zentraler Bestandteil von Betriebs- und Mitgliederversammlungen sein oder war es schon.

Fragt euch also, was ihr persönlich wollt und dringend braucht und sprecht in euren Bereichen darüber

Also nehmt euch 5 MinutenZzeit und füllt unseren Belastungsbarometer aus, den ihr hier herunterladen könnt und sendet Diesen bis 30.06.2011 an Reiner Jung im Personalrat oder gebt ihn an die örtlichen Vertrauensleute weiter

Findet euch nicht damit ab, dass man euch gebetsmühlenartig erzählt, gerade für eure Entlastung sei kein Geld da. Wir wollen, dass sich etwas verändert – und zwar zur Abwechslung mal zu unseren Gunsten!

 

Admin, 14.06.2011

 

 

 

www.der-druck-muss-raus.de

ist online

Das Wichtigste vorab: Die Webseite ist zum Mitmachen da. Sie lebt von euren Einträgen und

Diskussionen im Blog, von euren Informationen über und Anregungen für betriebliche

Aktionen (News und Ideenbörse). Darüber hinaus gibt die Webseite euch die Möglichkeit,

euch mit anderen auszutauschen und zu vernetzen sowie euch und andere zu informieren                           (News, Infomaterial, Termine). Beispiel Blog: Fühlt euch eingeladen, betriebliche Themen zu

benennen, Diskussionen zu gesundheitspolitischen Themen anzuregen und euch mit anderen

Aktiven auszutauschen. Registriert euch auf der Seite und veröffentlicht eure eigenen Beiträge unter www.der-druck-muss-raus.de/blog.

Ihr könnt dann auch vorhandene Beiträge kommentieren und euch in laufende Diskussionen einmischen. Ihr benötigt dafür einen frei wählbaren Benutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse. Ihr werdet nach der Registrierung von einem Moderator freigeschaltet.  Beispiel Ideenbörse: Hier zeigen wir Beispiele, die Mut machen sollen, die Probleme im Betrieb

anzupacken und nach den besten Lösungswegen zu suchen. Um den Fundus an Anregungen

zu erweitern, bitten wir euch, uns weitere Beispiele (kurzer Text und ggf. Bilder) über Aktionen, die in eurem Krankenhaus durchgeführt wurden, zuzusenden redaktion.drei@verdi.de).

Beispiel Termine: Hier habt ihr die Möglichkeit, Veranstaltungstermine eintragen zu lassen und so Beschäftigte über diese zu informieren und sie dafür zu mobilisieren.           Beispiel News: Hier erhaltet ihr Informationen über Aktionen, die in Krankenhäusern stattgefunden haben, sowie zu aktuellen krankenhauspolitischen Themen.

Ute Preuninger und Cordula

Kiank, ver.di-Bundesverwaltung

 

Termine

28. Juni 2011: Zentrale Kampagnenkonferenz in Kassel.

Hier treffen sich Beschäftigte

der Krankenhäuser aus dem

ganzen Bundesgebiet, um die

Anregungen der Beschäftigten

zusammenzutragen.               

 

9. Juli 2011: Demo in Köln

»Menschenwürdige Pflege:

Mehr Personal in Gesundheitseinrichtungen

«. Weitere Infos:

www.menschenwuerdigepflege.de

 

 

Admin, 14.06.2011

 

 

 

2011 muss etwas passieren in unseren Krankenhäusern. Die Belastungen wachsen bei allen Berufsgruppen ins Unsägliche.Sie leiden an einem wachsenden Missverhältnis zwischen Aufgaben und dem dafür eingesetzten Personal.

Gesundheitsminister Rösler presst den Budgetdeckel stärker denn je auf die Krankenhäuser. Auch im Saarland sind weitere Stellen in der Pflege gefährdet. So können an unserer Universitätsklinik dringend benötigte Stellen nicht besetzt werden, weil die Landesregierung ihrer Verpflichtung auf vollständige Investitionskostenzuschüsse seit Jahren nur noch ungenügend oder gar nicht nachkommt. Deswegen muss unsere Klinik den Großteil der Investitionskosten für den geplanten Neubau Innere Medizin, von bis jetzt veranschlagten 139.000.000 € , selbst aufbringen. Nur 20.000.000 € wird das Land dazu beitragen. 100.000.000 müssen von unserer Klinik per Kredit aufgebracht werden. Das heißt, das allein die jährlichen Zinsaufwendungen (bei günstigsten Kreditbedingungen) mindestens 1 Million € betragen werden. Und die müssen erst einmal erwirtschaftet sein!

Auf wessen Kosten das wohl geschehen wird?

Von der Politik und den Arbeitgebern ist Hilfe also kaum zu erwarten. Wir müssen selbst aktiv werden.

Beschäftigte können selbst über Tarifverträge für Regelungen zu ihrer Entlastung und ihrer materiellen Aufwertung sorgen. Deshalb hat sich ver.di entschlossen, mit den Krankenhausbeschäftigten bundesweit auf breiter Front über Möglichkeiten der tariflichen Verbesserung der Situation in die Diskussion zu kommen.

Vom 16. März bis 5. April trafen sich in 5 Regionalkonferenzen Vertreter von privaten, kirchlichen und freigemeinnützigen Krankenhäusern und Kliniken in öffentlicher Trägerschaft um die aktuelle Situation der Beschäftigten in unseren Krankenhäusern zu erörtern. Aus unserem Haus waren die Kolleginnen und Kollegen Charlotte Matheis, Reiner Jung, Norbert Jäger und Frank Klein dabei.

Dabei wurde eines klar: „ Die Arbeitsbedingungen in den deutschen Krankenhäusern sind so nicht mehr hinnehmbar!“

Deswegen wird jetzt in den Krankenhäusern auch auf Personal- und Betriebsversammlungen diskutiert, wie den Problemen - insbesondere den wachsenden Belastungen - durch Regelungen in einem Tarifvertrag begegnet werden kann. Sollten die Diskussionen in den Krankenhäusern in den nächsten Monaten ergeben, dass die Krankenhausbeschäftigten genügend gemeinsame Stärke entwickeln können, ist ver.di bereit, mit ihnen in einen Arbeitskampf für wirksame Tarifregelungen zur Aufwertung und Entlastung der Krankenhausbeschäftigten zu ziehen.

Unsere Betriebsgruppe ist Mitinitiator der Initiative:

Der Druck muß raus, aus unserem Krankenhaus!

Also lasst uns auch in unserem Uniklinikum Homburg darüber reden, welche Regelungen und Tarifforderungen wir durchsetzen wollen, und wieviele von uns letztendlich bereit dazu sind , sich dafür einzusetzen, unsere Situation in jeder Hinsicht nachhaltig zu verbessern.

 

Stillhalten war gestern! Jetzt sind wir dran! 

 

 

Mehr zur Kampagne gibts hier!

 

 

 

Mitglied werden

wenn nicht jetzt, wann dann?

ver.di Betriebsgruppe an der Uniklinik Homburg | webmaster@verdikum-homburg.de

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